Zuletzt aktualisiert am 24.04.2014

Platzlayout


Routing und Layout

Wie die Spielbahnen zueinander angeordnet sind wird als das Routing des Golfplatzes bezeichnet. Das Layout beschreibt, wie die einzelnen Spielbahnen gestaltet sind oder aber auch etwas allgemeiner, wie der Golfplatz in die Natur integriert ist.

Traditionelles Routing
Historisch hat es sich bei der Anlage von Golfplätzen entwickelt, dass die ersten 9 Löcher vom Clubhaus weg führten (“out”) bis zu einem maximal entfernten Punkt des Golfplatzes. Dort kehrte man um und spielte 9 Löcher wieder zurück (“in”) zum Clubhaus. Die Bezeichnung “out” für die ersten 9 und “in” für die zweiten 9 Löcher finden sich auch heute noch auf den Scorekarten der Golfplätze. Die Hintergrund für dieses „in“ und „out“ Modell war, dass man 9 Löcher in den Wind und 9 Löcher mit Rückenwind spielen sollte. Da sich der Golfsport auch an den windigen Küsten Schottlands entwickelt hat, waren die vorherrschenden Windrichtungen ein wichtiger Faktor bei der Planung des Routings.

Modernes Routing
Heute hingegen steht das Clubhaus oft in der Mitte des Golfplatzes, so dass dort jeweils eine Schleife von 9 Löchern beginnen und auch wieder enden kann. Dadurch hat man alle zwei Stunden (das entspricht der ungefähren Spielzeit für 9 Bahnen) die Möglichkeit zu entscheiden, ob 9 Löcher genug sind, oder ob man eine volle Golfrunde spielen will. Bei geschickter Planung können so 27 Löcher, also drei 9-Loch Schleifen, um ein Clubhaus herum gebaut werden. Das hat den Vorteil, dass man auf 18 Loch ein Turnier abhalten kann und immer noch 9 Loch für Spieler zur Verfügung stehen, die nicht an dem Turnier teilnehmen.