Zuletzt aktualisiert am 26.10.2014

Der Golfplatz


Der Golfplatz

Jeder Golfplatz besteht aus mehren Golfbahnen. Eine Bahn, das ist ein Loch. In der Regel verfügt ein Golfplart über 18 Löcher, es gibt aber auch sogeannten Kutzplätze die nur über 9 Löcher verfügen.

Die verflixte neun

Eine Scorekarte aus St. Andrews aus dem Jahr 1764 dokumentiert, dass damals 22 Löcher gespielt wurden. Erst einige Zeit später wurde die Zahl der Golfbahnen auf 18 reduziert und als feste Einheit für eine Runde in den Regeln festgeschrieben. Da eine halbe runde neuen Bahnen umfasst ist die Zahl der Löcher immer durch neun teilbar. Denn so wie es Plätze mit 9 Löchern gibt, gibt es auch größere Anlagen mit 27oder 36 Bahnen.

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Ein Golfplatz von oben.

Kennt man einen, kennt man alle

Alle Golfplätze sind nach einem ähnlichen Muster aufgebaut und verfügen über identische Einrichtungen. Zum üben gibt es die Driving Range (für lange Schläge), das Chipping oder Pitching Grün (für kurze Schläge) und das Putting Grün (zum Üben des Puttens). Außerdem kann es noch mehrere Kurzbahnen (Kurzplatz) geben, auf denen auch ohne Platzreife gespielt werden darf.

Außerdem verfügt jeder Club über ein Clubhaus mit sanitären Anlagen, Umkleideräumen und dem so genannten 19. Loch, einer Gaststätte. Auch das Sekretariat und der Pro-Shop (Geschäft für Golfartikel) befindet sich in der Regel im Clubhaus. Bei neu gegründeten Golfanlagen dient oft ein Container- oder ein Gartenhaus als provisorisches Clubhaus.

Weitere Gebäude dienen zur Unterbringung von Rasenmähern und Golf Carts (Elektroautos für Golfer. Schließlich gehört zu einem Golfplatz noch der Parkplatz, der manchmal in Bereiche für Mitglieder und Bereiche für Gäste unterteilt ist.

Jede Golfbahn beginnt mit der Fläche für den Abschlag. Daran schließt sich das Fairway an. Am Ende des Fairways folgt dann das Grün. Auf dem Grün befindet sich das Loch mit der Fahne. Da jeder Bereich, Abschlag, Fairway und Grün, unterschiedliche Eigenschaften aufweisen muss, werden auch unterschiedliche Rasensorten verwendet.
Die Grüns sind immer am kürzesten geschmäht, da hier der Ball sauber rollen können muss.

Als weitere Elemente auf der Golfbahn findet man die Bunker (mit Sand gefüllte Löcher), Wasserhindernisse (Teiche, Wasserläufe) und natürlich das Rough (längeres Gras bis hin zu ungepflegtem Gelände), dass sich am Rande des Fairways befindet.

Ein typischer Golfplatz benötigt ca. 60 bis 90 Hektar für 18 Spielbahnen, mit einer Länge von etwa 5.000 bis 6.600 Metern. Inzwischen werden auch häufig kleinere Plätze – 9-Löcher, 6-Löcher oder sogar 3-Löcher – gebaut, die gerne von Golfern genutzt werden, denen nicht allzu viel Zeit zur Verfügung steht.

Die Sache mit dem PAR

Die Verteilung der Löcher und der Hindernisse, zum Bespiel Sandbunker und Teiche, übernimmt der Golfplatzarchitekt, dessen Fantasie keine Grenzen gesetzt sind – er muss sich aber grundsätzlich an die Vorgaben Par 3, Par 4 und Par 5 halten. „Par“ steht für die Standardschlagzahl, die ein geübter Golfer benötigt, um den Ball im Loch zu versenken. Die Länge der Löcher ist dabei auch fest vorgegeben: Bahnen mit bis zu 229 Metern sind ein Par 3, zwischen 230 und 430 Meter Länge sind die Bahnen ein Par 4 und Bahnen mit über 431 Metern sind ein Par 5.